Waibstadt.
(aj)
Anlässlich des 100-jährigen Bestehens des
DRK Waibstadt wurden den
Kindergärten in Waibstadt und Daisbach jeweils ein kostenloser
Erste-Hilfe-Kurs für Kinder "Ich kann helfen" sowie ein Elternabend
geschenkt (die RNZ berichtete).
Der Katholische Kindergarten „St. Josef“ Waibstadt hatte nunmehr
Eltern und Erzieherinnen der beteiligten Kindergärten zu einem
Informationsabend
mit der Beauftragten für die Schularbeit, Frau Schütz, und die
zweite Vorsitzende des DRK-Ortsverbands Waibstadt, Dr. Sabine Launay
eingeladen. Die Leiterin des Katholischen
Kindergartens, Ida Walter-Helfrich, hieß die zahlreich erschienenen
Erzieherinnen, Eltern und Mitglieder des Elternbeirates der
Kindergärten willkommen.
Frau Schütz stellte den Eltern ihr Konzept für den Projekttag "Ich
kann helfen" vor. Bei diesem Projekttag sollen die Themen wie „Wie
können Kinder helfen?“, „Der richtige Notruf und was
kommt danach?“, „Was
tun, wenn es blutet?“ und „Schminken und Verbinden von kleinen
Verletzungen“ behandelt werden. Damit soll erreicht werden Ängste
des Kindes abzubauen und die Bereitschaft gefördert werden, den
Mitmenschen aktiv zu helfen.
Im Anschluss daran hatten die Eltern die Möglichkeit, sich näher
über das Thema zu informieren und auch Einblicke in entsprechende
Bücher und Materialien zu nehmen.
Beim Aktionstag für die Kinder des Katholischen Kindergartens
erkundigten sich zunächst Frau Schütz und Dr. Sabine Launay bei den
Kindern, wie sie sich in einer Notsituation verhalten würden. Es
sollten auf jeden Fall Erwachsene zur Hilfe geholt
werden. Außerdem müssten in solch einer Situation die Kinder mutig
sein, einen fremden Menschen anzusprechen und um Hilfe bitten, so
die Referenten. Auch lernten die Kinder, dass sie selbst einen
Notruf absetzen können und am Ende wussten alle Schulanfänger, unter
welcher Telefonnummer sie die Polizei oder die Feuerwehr erreichen
können. Zum praktischen Üben gab es für jedes Kind ein
Verbandspäckchen. Die Beauftragte Schütz erklärte anhand dieses
Verbandspäckchens dessen Inhalt und welche Verbandsmittel für die
verschiedenen Wunden oder Verletzungen zu verwenden sind. Jedem Kind
wurde das Anlegen eines Handverbandes gezeigt. Damit die Verletzung
„echt“ wirkte, hatte man die Hände mit Filmblut geschminkt. Die
Kinder selbst konnten sich dann gegenseitig ihre „Wunden“ verbinden.
Zum Abschluss des Aktionstages erhielt jedes Kind eine Urkunde "Ich
kann helfen" überreicht.
Die Erzieherinnen und Kinder bedankten sich bei der Beauftragten
Schütz und bei Dr. Launay für diesen interessanten und lehrreichen
Aktionstag.
Text + Foto: A.Jäger
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