Flutkatastrophe in Holland im Februar 1953

Schwere Überschwemmungen verwüsten Anfang 1953 die Küsten Englands und der Niederlande. Besonders hart getroffen ist die Gemeinde s'Gravendeel in Holland.

 

Nach dem Krieg ist dies eine der ersten Katastrophen, bei denen das DRK seine Hilfe zur Verfügung stellt.
 

Das DRK leistet Soforthilfe in Form von Wolldecken und Gummistiefeln. Die Bereitschaft der deutschen Bevölkerung, dem Nachbarland mit Spenden zu helfen, ist groß. Insgesamt werden dem DRK um die 600.000 DM für die Opfer der Flutkatastrophe gespendet.



 

Die Hilfsaktion führt das DRK gemeinsam mit dem Niederländischen Roten Kreuz und der Liga der Rotkreuzgesellschaften durch.

In den folgenden Monaten beteiligt sich das DRK an einem Textil-Beschaffungsprogramm Ein Teil der Spenden wird für den Wiederaufbau zerstörter Industrie- und Wirtschafts-unternehmen eingesetzt.
 

Für das Generalsekretariat ist die Überschwemmung Anlass, die Entwicklung eines eigenen Katastrophenschutz-programms voranzutreiben.