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LEBEN RETTEN KANN JEDE*R!

Die RNZ berichtet am 31.01.2026:
Keine Angst vor Wiederbelebung
Info- und Übungsabend beim Deutschen Roten Kreuz

Waibstadt. (bju) Was tun, wenn plötzlich jemand zusammenbricht und nicht mehr atmet? Um die entscheidenden Minuten ging es bei einem Informations- und Übungsabend. Unter dem Motto „Leben retten kann jede*r“ hatten Bürgermeister Boris Schmitt und der DRK-Ortsverein eingeladen, um Unsicherheiten abzubauen und Hemmschwellen zu senken.

Nach der Begrüßung durch den Bürgermeister folgte ein Bericht, der allen Anwesenden nah ging: Der Sohn eines Waibstadters, der im August 2024 wiederbelebt werden musste, schilderte eindrücklich die Bedeutung schneller Hilfe. „Die Ärzte in der Uni-Klinik haben immer wieder betont, dass nur durch den optimalen Ablauf der Rettungskette die Therapie und nahezu vollständige Genesung möglich war“, sagte er.

Im Notfall soll schneller
reanimiert werden

Die Zielsetzung des Abends war klar: Im Notfall sollen die Teilnehmer sofort mit der Herzdruckmassage beginnen können. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Wiederbelebung bei Herz-Kreislauf-Stillstand. Vermittelt wurde, wie Ersthelferinnen und -helfer richtig handeln. Und so erfuhren die Teilnehmer alles über die Herzdruckmassage bis zum Einsatz eines AED, also eines Defibrillators. In Waibstadt und Daisbach sind mehrere solche Geräte öffentlich zugänglich. Nach der Theorie wurde praktisch geübt. Die Teilnehmenden konnten das Gelernte an mehreren Stationen direkt anwenden und wurden dabei von den DRK-Mitgliedern angeleitet.

Unterstützt wurden die Mitglieder der DRK-Bereitschaft an diesem Abend von hauptamtlichen Mitarbeitenden des Rettungsdienstes. Zum Abschluss blieb noch Zeit für Gespräche. Bei einem regen Austausch zwischen Teilnehmenden und Rotkreuzlern gab es viel Lob für das Format und für einen Abend, der vor allem eines vermitteln sollte: Handeln ist besser als Zögern.

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